HONG KONG IN 48 STUNDEN // TRAVEL DIARY 2.0

Freitag, 9. Dezember 2016
Wie versprochen (wenn auch möglicherweise mittlerweile viel zu spät), die Fortsetzung meiner Hong-Kong Reise im Herbst.
Da der erste Tag der Reise, wie schon gesagt, ein halber Weltuntergang voller Regen und Sturm war,
wollten wir wenigstens am zweiten Tag ein bisschen was von der Umgebung der Stadt sehen.
Wir haben uns also letzten Endes dafür entschieden mit der Seilbahn nach Lantau-Island zu fahren (ja Touristenziel Nummer 1), um das alte Kloster und die riesengroße Buddhastatue zu sehen.

Der Weg aus dem Zentrum der Stadt zur Insel ist für Hong Kongs Verhältnisse relativ lang und hat uns mindestens eine Stunde unserer kurzen 48 Stunden Aufenthalt gekostet inklusive 1 1/2 Stunden auf die Seilbahn warten, die ihr unbedingt einplanen solltet, wenn ihr selbst einmal in Hong Kong sein solltet und auf die Idee kommt den großen Buddha anzusehen.
Ein Tipp: Die Fahrkarten könnt ihr schon vorher online reservieren, so spart ihr euch definitiv wertvolle Zeit.
Die Wartezeit war es meiner Meinung nach aber mehr als wert!
Ich finde es ja sowieso immer urspannend andere Kulturen kennen zu lernen und das Kloster war auf jeden Fall eine gute Gelegenheit dem Buddhismus und damit auch der Kultur Chinas näher zu kommen (mal ganz abgesehen von der Fahrt dort hin durch die Berglandschaft der Insel).
 Das Kloster war wirklich sehr beeindruckend, allerdings hatte ich nicht überall die Möglichkeit alles in Fotos einzufangen, schlichtweg aus Respekt gegenüber den Gläubigen Buddhisten, die den Ort zum Beispiel zum Beten nutzen.
Auch wenn der Buddhismus auf mich erst einmal als sehr ungewohnt und spirituell gewirkt hat, konnte einem der Ort ein bisschen das Gefühl von Geborgenheit geben und ich habe mich auf mir unerklärliche Weise nach einiger Zeit unheimlich wohl dort gefühlt.
Durch die Ruhe und die Gelassenheit der Menschen dort, wurde für eine kurze Zeit mein normalerweise ziemlich hektischer Alltag ausgeblendet und man konnte richtig beobachten, wie der Körper nach und nach langsam runter fährt.

Mein persönliches Highlight des Ausflugs war der Ausblick, den man von der Plattform, auf dem der Buddha steht hat.
Die Möglichkeit auf diese Weise die Landschaft Chinas zu beobachten, werde ich sicherlich nicht mehr allzu oft in meinem Leben haben und ich fande sie wirklich überwältigend schön.
In solchen Momenten stellt man wieder fest, wie schade es eigentlich ist, dass wir unsere Welt durch den Klimawandel/ die Erderwärmung und unser unmögliches Verhalten auf der Erde so kaputt machen.

Alles in Allem waren meine 48 Stunden in Hong Kong leider viel zu kurz um Alles anzusehen, was ich gerne hätte sehen wollen und ich habe noch viele Gründe auf meiner Liste wiederzukommen.
Für einen klitzekleinen Einblick in die Kultur Chinas hat es aber zum Glück gereicht und ich bin mit vielen neuen Erfahrungen und übergroßer Reiselust wieder zu Hause angekommen. 

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