HONG KONG IN 48 STUNDEN // TRAVEL DIARY 1.0

Montag, 31. Oktober 2016
Die Chance zu haben viel zu Reisen, möglichst viel von der Welt und den unterschiedlichsten Kulturen zu sehen, ist für mich eines der Dinge, über die ich mich überglücklich schätzen kann.
Nicht jeder kann in meinem jungen Alter sagen einmal kurz das Wochenende am toten Meer zu verbringen und ich sehe diese Möglichkeit und dieses riesen Glück sicherlich nicht als selbstverständlich an, sondern bin sehr dankbar solche Dinge erleben zu dürfen.

Meine letzte Reise ging nach Hong Kong, eine Stadt, die früher einmal britsiche Kolonie war, heute allerdings wieder zu China gehört.
Ich durfte ganze 48 Stunden an diesem wundervollen Ort verbringen, die ich natürlich bestmöglich ausgenutzt habe.
Am ersten Tag hat es leider bloß geregnet - nein geschüttet! (alles Andere ist definitiv Untertreibung), weshalb ich nicht unbedingt viel unternehmen konnte.
Meine Auswahl an Aktivitäten wurde also ziemlich eingegrenzt und meine Wahl viel letztendlich erst einmal auf den Stanley Market, der relativ gut mit Bus und Bahn zu erreichen, und außerdem zum größten Teil überdacht ist.
Auf dem Markt findet man alles Mögliche, was man sich für China so vorstellen kann und er ist auf jeden Fall einen Besuch wert, da man solche Märkte in Deutschland schon lange nicht mehr findet.

Angrenzend an den Markt befand sich einer von vielen Tempeln Hong Kongs, den ich mir im Anschluss auch noch angesehen habe.
Da mich mein Religionslehrer sehr für den Buddhismus begeistern konnte, fande ich jegliche Besuche in den Tempeln Hong Kongs urinteressant, da der trockene Unterrichtsstoff aus der Schule durch sie gleich viel spannender wurde und ich nach langer Zeit Wissen aus dem Religionsunterricht mal wieder anwenden konnte. 

Zum Abschluss gab es in einem kleinen Café einen Matcha-Latte, der für China ja sehr bekannt ist und den ich in Deutschland sonst nur für sehr viel Geld bekomme.
Abends bin ich mit einer der vielen Ferry´s, die dort als Verkehrsmittel die einzelnen Inseln Hong Kongs verbinden, nach Kowloon gefahren, um von dort aus die Skyline Wan Chai´s bei Nacht betrachten zu können. 

Mein erster Eindruck auf die Stadt war schlichtweg überwältigend.
Hong Kong ist eine sehr chaotische, durchwühlte und aufregende Stadt und nichts passt meiner Meinung nach so richtig zusammen; Neben den teuersten Nobelläden wie Gucci, Prada etc. findet man heruntergekommene Häuser und abends sind die Straßen mit neonfarbenen Leuchtreklamen lichtüberflutet.
Es ist schon klar, dass nach 11 Stunden Flug eine komplett andere Welt auf einen wartet, allerdings habe ich mir Hong Kong ganz anders vorgestellt, als ich es dann erfahren durfte.

Fortsetzung inklusive den weiteren 24h in Hong Kong folgt ganz bald :-)




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